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Terrarienarten

 

Die verschiedenen Arten des Trockenterrariums

 

Es wird in erster Linie eine natürliche Wüstenlandschaft nachgebildet.

Der Bodengrund besteht bei diesem Terrarium aus einer tiefen Sandschicht oder manchmal wie bei Höhlen bauenden Tieren, auch aus einer grabfähigen Mischung eines Lehm/Sand-Gemisches.

Ein Wüstenterrarium sollte recht spärlich, mit drei bis vier Pflanzen, je nach der Terrarien-Größe, ausgestattet werden und eventuell ein paar Steine und eine Wurzel enthalten. Im Wüstenterrarium empfiehlt es sich, eine passende Rückwand in Erwägung zu ziehen. Optisch immer ein schöner Anblick und vor allem sehr sinnvoll. Unterscheiden sie die verschiedenen Arten der Wüste. Hier haben wir es bei diesem Habitat vor allem mit Steinwüsten, Fels- und Sandwüsten sowie auch mit den Kies- und Geröll-Wüsten zu tun. Wenn gleich auch der tropische Regenwald mit seiner vielfältigen Fauna und Flora jeden immer auf das neue in seinen Bann zieht, so ist die Wüste mit ihren doch recht lebensfeindlichen Bedingungen und einfachen Gestaltungen keineswegs uninteressanter. Für den Terrianer ist es gerade hier eine sehr große Herausforderung, eine naturgemäße Ansicht in seiner Anlage nachzubauen, der optisch keinesfalls reizloser erscheinen muss, wie in etwa ein schönes Regenwaldterrarium. Als Wüste bezeichnet man alle vegetationslosen wie auch die vegetationsarmen Gebiete dieser Erde.

 

Wüstenterrarium:

 

Hier wird in vor allem eine Wüste nachgebildet. Bei diesem Terrarium besteht der Bodengrund aus einer tiefen Sandschicht oder aus einer Mischung aus Lehm und Sand. Ein Wüstenterrarium sollte nur sehr spärlich mit ca. 3 Pflanzen ausgestattet werden und eventuell ein paar Steine und eine Wurzel enthalten. Auch hier kann eine Rückwand in an die Landschaft angepasster Form sehr schön wirken.

 

Steppenterrarium:

In einem Steppenterrarium wird die Übergangszone zwischen einer Wüste und einer Steppe nachgebildet. Als Dekoration dienen hier ein paar einzelne Steppen-Pflanzen, eventuell eine kleine trockene Wurzel, ein paar Steine und vor allem trockene Gräser. Eine Rückwand darf hier natürlich auch nicht fehlen um vom Steppen-Charakter zu unterstützen.

 

Savannenterrarium:

Ein Savannenterrarium bildet mit seinen widerstandsfähigen Pflanzen, Hölzern und Steinen eine große und weite Ebene nach. Es kann mit vielen Agavengewächsen, Bogenhanf, kleinen Feigenkakteen sowie auch anderen skurrilen Gewächsen, wesentlich reichhaltiger gestaltet werden als ein Steppenterrarium. Trockene Gräser, trockene Äste oder eine trockene Wurzel dürfen hier durchaus auch zur Gestaltung der Dekoration beitragen, ebenso wir eine Rückwand.

 

Felsterrarium:

In einem Felsterrarium wird eine Landschaft von Gesteinen nachgebildet. Hierbei handelt es sich um eine Felswüste, Geröllwüste oder um eine Kieswüste. Dazu können Steine aus künstlichen Material oder auch Naturgestein verwendet werden. Diese Terrarien sollten für die Bewohner eine begehbare und bekletterbare Rückwand enthalten.

 

 

 

 

 

Verschiedenen Arten des Feuchtterrariums

 

In erster Linie wird eine natürliche und gut bepflanzte Landschaft nachgebildet.

Der Grund des Boden besteht bei diesem Terrarium meist aus einer Drainageschicht auf die dann der eigentliche Bodengrund kommt. Hierfür verwendet man Humusziegel, Jungle Earth Terrarium Substrate oder auch Torf-Erde-Sand Gemische.

Auf die oberste Schicht vom Boden kann man auch noch etwas Bodensubstrat aus Pinienrinde aufbringen. Die Feucht-Terrarien sollten eigentlich gut mit Pflanzen eingerichtet werden und auch Steine und Wurzeln enthalten. Auch hier wirkt eine Rückwand oder eine Seitenwand an die Landschaft angepasster Form sehr schön rein und ist dekorativ sinnvoll, um den Tieren mehr Bewegungfreiheit zu geben. Ein Bachlauf oder auch Wasserfall kann in solchen Anlagen durchaus schön wirken und auch sinnvoll sein. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass ein solcher Wasserlauf in erster Linie sehr sauber gehalten werden muss. Eine Filterung ist daher notwendig. Weiter ist darauf zu achten, dass die Pflanzen und Moose nicht zu nahe im Übergangsbereich an das Wasser heranreichen, da diese ansonsten das Wasser aus dem Bachlauf ziehen und somit auf Dauer die Anlage versumpfen kann. Auch Äste sind in solchen Anlagen sehr praktisch und vor allem ein schöner Blickfang.

 

Das Aquaterrarium:

Unter dem Oberbegriff Aquaterrarium versteht man generell Terrarien, die aus einem Wasserteil und einem Landteil bestehen. Es gibt allerdings sehr viele Übergangsformen des Aquaterrariums, die auch wesentlich zu unterscheiden sind. Die wichtigsten Unterformen die es zu berücksichtigen gilt, richten sich natürlich nach den Bedürfnissen der zu pflegenden Tiere.

 

Paludarium:

Ein Paludarium bildet in der Anlage eine Sumpflandschaft nach. Es zeichnet sich vor allem durch einen relativ kleinen Wasseranteil aus und ist mit sehr vielen Pflanzen ausgestattet. Rückwände und Seitenwände können hierbei auch wunderbar bepflanzt werden und schaffen so vermehrt Kletter- und Pflanzenflächen. Auch ein Wasserfall kann in einem solchen Paludarium durchaus eingebaut werden.

 

Riparium:

Der Begriff Riparium steht für eine besondere Terrarien-Form, in der eine Uferlandschaft nachbildet wird. Es zeichnet sich durch einen größer Wasseranteil aus, als wir ihn in einem Paludarium finden. In diesen Anlagen kann man auch Rückwände und Seitenwände dekorativ gestalten und bepflanzen und somit den Tieren mehr Bewegungsfreiheit geben.

 

Rivarium:

Unter dem Rivarium versteht man vor allem ein Terrarium, bei dem ein kleiner Bachlauf in der Anlage nachgebildet wird. Auch hier kann eine bepflanzte Rückwand oder Seitenwand das Terrarium praktisch ergänzen.

 

Waldterrarium:

Dieser Terrarientyp bildet die halbfeuchten oder auch halbtrockenen Waldlandschaften nach. Dieser Terrarientyp liegt mit seinen Temperatur und Luftfeuchtigkeitswerten in etwa zwischen einem Trockenterrarium und einem Regenwaldterrarium. Auch sollte Sie hier eine Rückwand und/oder Seitenwand optisch in die Anlage mit einzubeziehen.

 

Regenwaldterrarium:

Bei diesem Terrarium ist der Wasserteil meist klein bemessen. In einem Regenwaldterrarium wird vor allem der Lebensraum von Pflanzen und Tieren aus den feuchten tropischen Regionen dieser Erde nachgebildet. Bei diesen Terrarien ist es geradezu Pflicht, die Rückwand und/oder Seitenwand schön zu gestalten und zu bepflanzen.

 

Freilandterrarium - Sumpflandschaft:

In dieser Sumpflandschaft wird der Lebensraum von Molchen, Unken, Kröten und Sumpfschildkröten nachgebildet. Die Bepflanzung richtet sich hierbei nach dem Vorbild der Natur.

 

Freilandterrarium - Teichlandschaft:

Dieser Lebensraum ist vor allem gerade für Froschlurche, Salamander, Nattern und viele Arten von Wasserschildkröten optimal und er wird durch eine möglichst großzügige Teich-Landschaft mit der entsprechenden Rand-Bepflanzung nachgeahmt.

Wichtig ist bei Paludarium, Rivarium und Riparium allem die gesamten zu steuernden Faktoren, da diese Terrarien nicht nur einen Landteil besitzen, sondern auch einen großen Wasserteil. Das bedeutet, dass der technische Gesamtaufwand in diesen Anlagen wesentlich höher ist, als bei einem normalen Terrarium. Daher ist es notwendig sich mit dem Ablauf der Faktoren etwas genauer zu beschäftigen, um auch über einen langen Zeitraum eine funktionstüchtiges Terrarium, mit ihrem Tier und Pflanzenwelt, zu Land, Wasser und in der Luft zu erhalten. Den Pflegeaufwand sollte man bei einem Paludarium, Rivarium oder Riparium keinesfalls unterschätzen.

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